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Einsaetze_2013 » TH2_MAN1_Zugunfall

Einsatznummer 010 Einsatzstichwort TH 2
Datum 22.06.2013 Einsatzort B 62 Saßmannshausen

 

Uhrzeit 09:33 Eingesetzte Kräfte

FL Laa Leiter mit Kdow
FL Laa 1 ELW 1
FL Laa 1 HLF 20 - 1
FL Laa 1 LF 20 - 1
FL Laa 1 TSF-W - 1
FL Laa 1 DLK 23 - 1
FL Laa 1 GW-L 01 - 1
FL Laa 3 LF 20 -1
FL Laa 3 MLF - 1
FL Laa 3 MLF - 2
Zahlreiche Rettungswagen, Christoph 25,
Christoph 3, THW OV Korbach und
Bad Berleburg, Polizei

Bericht: 

Ein Bild des Grauens bot sich heute den Einsatzkräften aus dem Oberen Lahntal und der Kernstadt bei einem schweren Verkehrsunfall.

An einem unbeschrankten Bahnübergang auf der B 62 in Saßmannshausen stießen ein Lkw und die Regionalbahn zusammen. Der Triebwagen traf den Lkw auf der Fahrerseite, wodurch der Sattelauflieger abrissund und parallel zum Zug zum stehen kam. Die Zugmaschine hingegen wurde noch rund 20 Meter mitgeschliffen und erheblich deformiert. Der Aufprall war derart heftig, so dass der erste Teil des Triebwagens entgleiste während er den Lkw vor sich her schob. Die Kräfte der Löschgruppe Feudingen, sowie des Löschzuges 1 wurden mit den Alarmstichworten TH 2 eingeklemmte Person und Massenanfall von Verletzten der Stufe 1 zur Einsatzstelle geschickt.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte waren sowohl der Lkw-Fahrer als auch der Lokführer erheblich eingeklemmt und schwerst verletzt. Sie mussten mit hydraulischem Rettungsgerät unter notärztlicher Betreuung befreit werden. Gerade die Rettung des Lkw-Fahrers gestaltete sich dabei aufwändig, da aufgrund der Fahrzeughöhe und der erheblichen Verwindung der Kabine eine Rettungsplattform errichtet werden musste, um den Fahrzeugführer zu befreien. 
Neben den beiden Fahrzeugführern waren noch drei weitere Personen im Zug schwer verletzt worden (Quelle: Kreispolizeibehörde SIWI). 27 weitere Personen, die sich im Zug befanden mussten ebenfalls teils medizinisch versorgt beziehungsweise betreut werden. Die Gesamtzahlt von 32 beteiligten Personen machte eine Alarmstichworterhöhung auf MANV 2 (Massenanfall von Verletzten) erforderlich. So wurden weitere Rettungswagen aus dem gesamten Kreisgebiet, sowie den Nachbarlandkreisen Marburg-Biedenkopf sowie Lahn-Dill hinzualarmiert. 
Neben der technischen Rettung stellte die Feuerwehr den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher und errichtete eine Verletztensammelstelle, wo die verletzten Personen durch den Leitenden Notarzt des Kreises sowie weiteren Helfern der Hilfsorganisationen gesichtet und versorgt wurden. Neben zahlreichen Rettungs- und Krankentransportwagen waren auch zwei Rettungshubschrauber, Christoph 25 und Christoph 3, vor Ort, um die beiden Fahrzeugführer in Kliniken zu verbringen.
Neben dem Team für Psychosoziale Betreuung nach belastenden Einsätzen aus dem Kreisgebiet war auch aus dem benachbarten Hochsauerland ein Team vor Ort, um sich zum einen um die Fahrgäste als auch um die eingesetzten Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zu kümmern. Eine Nachsorge wurde direkt an der Einsatzstelle bzw. im Bad Laaspher Gymnasium durchgeführt, um posttraumatischen Belastungstörungen sowohl für die Einsatzkräfte als auch die Unfallbeteiligten entgegen zu wirken.
Durch die Sperrung der Straße kam es zu erheblichen Behinderungen. Zur Bergung der Wracks wurde u.a. das THW aus Korbach mit seiner Spezialeinheit für Bahnunglücke, sowie der THW- Ortsverein Bad Berleburg hinzualarmiert. Ein Spezialunternehmen wurde ebenfalls mit einem Kran zur Bergung des Triebwagens angefordert. Die Polizei sperrte die Einsatzstelle weiträumig ab und leitete den Verkehr um.
Einem glücklichen Umstand war es zu verdanken, dass die Helfer der Feuerwehren sowohl aus Bad Laasphe als auch aus dem oberen Lahntal besonders schnell an der Einsatzstelle eintrafen. Denn in Feudingen liefen zu dem Zeitpunkt die Vorbereitungen für den "Berufsfeuerwehrtag" der Jugendfeuerwehr, so dass hier schon einige aktive Kameraden bei der Alarmmeldung im Gerätehaus waren und direkt ausrücken konnten. In Bad Laasphe hingegen fand zur gleichen Zeit ein Seminar zum Thema technische Hilfe statt, so dass auch von hier besonders schnell die Fahrzeuge besetzt werden und man zur Einsatzstelle eilen konnte.
Am späten Nachmittag wurde die Einsatzstelle an die Bahn übergeben, welche die weiteren Bergungs- und Aufräumarbeiten organisierte. 

Bilder:

    


Video-Bericht von WirSiegen.de

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